Weil man Ziele gemeinsam leichter und besser erreicht als im Alleingang.

Ganz im Sinne des genossenschaftlichen Mottos: „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.“

In einer Genossenschaft schließen sich Menschen freiwillig zusammen, um gemeinsam für ihre Anliegen einzutreten. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Erzielung hoher Renditen, sondern die gegenseitige Unterstützung und Förderung der Mitglieder – solidarisch, nachhaltig und gemeinschaftlich. Grundlegende Entscheidungen werden demokratisch getroffen – in der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung. Jedes Mitglied hat genau eine Stimme, unabhängig von der Höhe der eingebrachten Geschäftsanteile. Das schafft echte Mitbestimmung und macht Genossenschaften zu einer der transparentesten und fairsten Rechtsformen überhaupt.

Genossenschaften haben sich in ihrer über 170-jährigen Geschichte unterschiedlich entwickelt, doch eines ist bis heute gleich geblieben: Die Mitglieder sind zugleich Eigentümer und Nutzer ihrer Genossenschaft. Dieses Prinzip hat sich bewährt – über Jahrzehnte hinweg, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Was einst im 19. Jahrhundert mit dem Ziel begann, wirtschaftliche Not durch gemeinsames Handeln zu lindern, ist heute weit mehr: Genossenschaften engagieren sich auch kulturell und sozial. Sie stehen für Vielfalt, Eigeninitiative, Gemeinwohl und Gemeinschaft.

Auch wir sind Teil dieser Bewegung – mit den beiden Genossenschaften, die wir in Biberach gegründet haben:
die BürgerSozialGenossenschaft Biberach eG und die BürgerWohnungsGenossenschaft Biberach eG. Wir fühlen und den genossenschaftlichen Werten verbunden.
Solidarität, Teilhabe, Verantwortung und Nachhaltigkeit – das sind unsere Grundlagen für ein gutes Leben in Gemeinschaft.

WARUM GENOSSENSCHAFT?
"Was einer nicht schaffen kann, das schaffen viele"
Voraussetzung für eine faire Zusammenarbeit; vertrauensvoll und verlässlich
Förderprinzip:
  • Arbeit im Auftrag der Mitglieder und zum Wohle dieser
  • Keine Gewinnmaximierung, sondern Sinnmaximierung
  • Vermögen durch Satzung dauerhaft an Satzungsziel gebunden
  • Problemfelder durch Bürgerengagement und Gemeinschaftsgeist eigeninitiativ einer Lösung näher bringen
  • engagiertes Handeln im sozialen Bereich und wertorientiertes genossenschaftliches Agieren im wirtschaftlichen Bereich
Identitätsprinzip:
  • Mitglieder sind zugleich Nutzer und Miteigentümer
  • Im Mittelpunkt des Engagements stehen Werte wie:

- Selbsthilfe

- Selbstverantwortung

- Gleichheit

- Teilhabe

- Solidarität

Demokratieprinzip:
  • Prinzip »ein Mensch, eine Stimme«
  • jedes Mitglied verfügt über eine Stimme, unabhängig von Anzahl der Genossenschaftsanteile
  • höchstes Gremium ist Mitgliederversammlung, bestehend aus allen Mitgliedern
  • gewählter Vorstand, wickelt Tagesgeschäft ab
  • Vorstand wird vom Aufsichtsrat kontrolliert
  • umfangreiche Berichts- und Rechenschaftspflichten der Gremien gegenüber Mitglieder-versammlung
Solidaritätsprinzip:
  • Zusammenschluss fördert wech-selseitige Unterstützung
  • ehrenamtliches Mitwirken und Mitgestalten
  • gemeinsame Haftung
  • gemeinsame Verantwortung
  • gemeinsame Arbeit
  • Solidargemeinschaft braucht Menschen, die etwas verändern wollen und die Arbeit der Genossenschaft unterstützen
  • Menschen, die helfen, zukunfts-weisende Projekte umzusetzen

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